Unternehmen

Wie alles begann „Leben wie Gott in Frankreich“

1968 lernten sich die zwei Marketingspezialisten, der Saarländer Olaf Müller-Soppart und der aus der Normandie stammende Jacques Héon kennen. Gemeinsam arbeiteten sie daran, die Vermarktung französischer Lebensmittel in Deutschland voranzutreiben.

1974 gründeten die beiden in Düsseldorf das Unternehmen „Jacques‘ Weindepot“. Mit ihrer Idee, Weine direkt vom Winzer nicht nur zu verkaufen, sondern auch in den Depots zu verkosten, begann eine beispiellose Erfolgsgeschichte.

1980 existierten bereits rund 20 Depots in Deutschland, das Unternehmen war gut etabliert, und so entschlossen sich die beiden Geschäftspartner und Freunde, das Unternehmen zu verkaufen, um sich neuen Ideen zu widmen. Jacques Héon wendete sich mehr der Önologie zu, Olaf Müller-Soppart eröffnete ein kleines Geschäft in der Düsseldorfer Altstadt „1000 Dinge rund um den Wein“. Neben dem Vertrieb verschiedenster Accessoires standen hier immer mehr selbst entworfene Weinregale aus Holz und Metall im Angebot. Bis heute werden diese teilweise patentierten Weinregale in Familienbetrieben, mittlerweile in zweiter Generation, hergestellt.

1986 erstand Christoph Münstermann, jetziger Inhaber des Unternehmens, eben in dessen Düsseldorfer Geschäft den Druck eines Werbeplakates, „Willi’s Wine Bar“. Zwischen den beiden Weinliebhabern, die im gleichen Stadtviertel wohnten, entwickelte sich eine Freundschaft und rund 30 Jahre später die Idee zur Generationen-Übergabe.

Anfang 2020 begann die allmähliche Stabübergabe, die zum 1. September 2020 offiziell wurde. Seitdem führt Christoph Münstermann die Weinkellereinrichtungen Dr. Müller-Soppart, beraten vom Senior Firmengründer und unterstützt vom Junior Georg Münstermann, seinem jüngsten Sohn und angehenden Betriebswirt.